Den Sternen auf der Spur – Eigenschaften und Wissenswertes

Blicken wir in den Nachthimmel, funkeln dort oben Hunderte von Sternen. Einige davon sehr hell, andere wiederum lassen sich gerade noch so mit dem bloßen Auge erkennen. Dabei fällt auch auf, dass sich die Sterne in ihrer Farbgebung unterscheiden. Die allermeisten leuchten weißlich hell, aber hin und wieder entdeckt man einen Stern, der orange-gelblich erscheint. Woran liegt das? Warum sind manche heller als andere? Und überhaupt: „Was“ ist ein Stern eigentlich? Wie entsteht er? Erstrahlt er für immer und ewig am Himmel? Fragen über Fragen. Hier kommen die Antworten.

 

Eines nach dem anderen. Starten wir mit dem Stern an sich. Dieser besteht aus einem Gas-Staub-Gemisch, das durch die eigene Schwerkraft zusammengehalten wird und daher annähernd kugelförmig ist. Zudem ist das Gas ist unvorstellbar heiß, Million Grad Celsius. Dank dieser Hitze leuchten die Sterne – auch wenn sie Billionen Kilometer von uns entfernt sind – so hell, dass wir sie am Firmament erkennen können. Dabei sehen die Sterne von unserer Perspektive wirklich winzig aus. In Wirklichkeit sind sie aber riesig groß. Im Vergleich: Allein in die kleinsten Sterne passen mindestens zehnmal in unsere Erde hinein; die etwas größeren können sogar bis zu hunderttausendmal so groß sein wie unser Planet. Sterne bilden zudem das Zentrum eines Sonnensystems. Heißt: Es kreisen Planeten und Monde um sie herum. Rattert es da? Klar, einen Stern kennen wir ziemlich gut, denn er erstrahlt Tag für Tag über uns, die Sonne nämlich.

Und so können wir in einer klaren Nacht mit dem Auge knapp 3.000 Sterne am Nachthimmel erkennen, mit einem Teleskop sogar bis zu 10 Millionen. Das ist aber noch nicht alles, da geht noch weit mehr: Denn alleine in „unserer“ Galaxis der Milchstraße gibt es circa 200 Milliarden Sterne – und das ist natürlich nicht die einzige Galaxie. Davon gibt es wiederum auch einige Milliarden. Unvorstellbar.

Vom Leben und Sterben der Sterne

Aber woher kommen diese ganzen Sterne überhaupt? Einfach erklärt, ballt sich bei der Entstehung eines Sterns ein Gemisch aus Gas Wasserstoff und Staub zusammen. Dieser Klumpen fängt dabei an, sich immer schneller um sich selbst zu drehen. Dies erzeugt eine Gravitation, die dafür sorgt, dass sich die Substanzen im Zentrum des angehenden Sterns gegenseitig anziehen. Dadurch wird die Wolke im Laufe der Zeit immer kleiner und dichter – und irgendwann zu einer massiven Kugel. Durch diesen Druck entsteht Hitze. Letztere wird irgendwann so groß, dass sich im Inneren der Wolke Wasserstoff in Helium umgewandelt wird. Es folgt ein radioaktiver Prozess, der zu einer Kernverschmelzung führt. Diese Redaktion setzt viel Energie, Licht und Wärme frei – sprich: Es beginnt zu leuchten, ein neuer Stern ist geboren! Nice to know: Meist entstehen aus einer dieser Wolken gleich mehrere Sterne. Diese umkreisen sich dann gegenseitig. Aus „unserer“ Wolke ist jedoch nur ein Stern, die Sonne, hervorgegangen.

Aber auch ein Stern „lebt“ nicht ewig, er verbrennt sich sozusagen langsam selbst. Sind irgendwann seine Brennstoffvorräte aufgezehrt, färbt er sich dunkel, fällt in sich zusammen oder explodiert sogar. Wie lange die Reserven ausreichen, hängt von der Größe des Sterns ab. Je kleiner ein Himmelskörper ist, desto weniger Energie benötigt er und desto länger lebt er auch. Auch unsere Sonne wird irgendwann verglühen. Aber keine Angst, das dauert noch etwas, denn das Gas reicht für eine sehr lange Zeit – im Falle unserer Sonne schätungsweise noch etwa fünf Milliarden Jahre.

Arten der Sterne im Überblick

Aber gucken wir nun noch einmal genau hin. Denn: Stern ist nicht gleich Stern. Es gibt hellere, dunklere, größere, kleinere und auch in Sachen Farbe gibt es Unterschiede. Wie wir die Sterne wahrnehmen, hängt natürlich zum einen von ihrer Größe sowie von ihrer Entfernung zur Erde ab. Zum anderen spielt auch die Temperatur des Sterns eine bedeutende Rolle: An ihr ist zu erkennen, wie heiß die Oberfläche des Himmelskörpers ist. Strahlt ein Stern eher orange, ist er „nur“ etwa 5.000 Grad Celsius heiß, wirkt der Stern hingegen bläulich, finden sich auf ihm Temperaturen von bis zu 35 000 Grad Celsius. Die Größe und Temperatur hängen auch davon ab, in welcher Phase sich die Sterne gerade befinden: Viele Sterne werden beispielsweise als Zwerg geboren und wachsen dann zum Riesen an. Anschließend verglühen sie nach und nach oder verlassen das Weltall mit einem spektakulären, hellleuchtenden Abschied. Übrig bleib ein von der Erde aus nicht mehr sichtbarer, aber sehr spektakulärer Sternenhaufen.

Immer den Sternen nach

Die Sterne sehen nachts am Himmel aber nicht nur ausgesprochen romantisch aus, sie können auch nützliche Begleiter sein. Das wurde schon vor über 2.500 Jahren entdeckt. Damals gab es nämlich noch keinen Kalender oder Kompass und so orientierten sich die Menschen an den Sternen. Mit deren Hilfe navigierten sie ihre Schiffe über den Ozean, bestimmten Jahreszeiten, den Zeitpunkt von Aussaat und Ernte, die Wanderungen der Tiere, das Auftreten von Ebbe und Flut sowie vieles mehr. Aus dieser Zeit stammen auch die Sternbilder. Der Mensch fand nämlich heraus, dass viele Sterne immer in gleicher Position stehen und gab ihnen deshalb Namen. Daraus entwickelten sich die zwölf Sternzeichen, die wir heute kennen und noch immer in unserem Alltag benutzen – Wassermann, Fische, Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze und Steinbock. Mit Blick auf die Sterne ordnen wir den Tierkreiszeichen verschiedene Eigenschaften und Wesenszüge zu – und welches Sternzeichen bist du?

Hier erfährtst du alles, was du zu deinem Sternzeichen wissen musst:

Klicke auf ein Symbol um mehr über diese Konstellation zu erfahren:

Wassermann

Symbol Sternzeichen Wasserman

Fische

Symbol Sternzeichen Fische

Widder

Symbol Sternzeichen Widder

Stier

Symbol Sternzeichen Stier

Zwillinge

Symbol Sternzeichen Zwillinge

Krebs

Symbol Sternzeichen Krebs

Löwe

Symbol Sternzeichen Löwe

Jungfrau

Symbol Sternzeichen Jungfrau

Waage

Symbol Sternzeichen Waage

Skorpion

Symbol Sternzeichen Skorpion

Krebs

Symbol Sternzeichen Krebs

Steinbock

Symbol Sternzeichen Steinbock